AUSSTELLUNG

Die Ausstellung im Visitor Center beleuchtet die Ressource «Wasser» aus kulturgeschichtlichen, naturwissenschaftlichen und nachhaltigen Blickwinkeln.

Regionale Künstler aus den umliegenden Kantonen des Zürichsees stellen Werke mit Bezug zum Wasser aus.

Öffnungszeiten:
Mi 13.00–17.00 Uhr
Fr 13.00–17.00 Uhr
Sa 11.00–17.00 Uhr
So 11.00–16.00 Uhr

Adresse:
Visitor Center
Fischmarktplatz 1
8640 Rapperswil

DAUERAUSSTELLUNG 2.9.–31.10.2021

Geschichte

Der Platz im Wandel

Als Folge der von den Grafen von Rapperswil um 1220 erstellten Burg entwickelte sich am südlichen Burghügel in Etappen ein für die Zeit typisches «Vorburgstädtchen».
Mit den ersten Stadterweiterungen wurde im 14. Jh. am Fischmarkt der Binnenhafen mit Brückentor zum Holzsteg erstellt. 1798 leiteten die eingefallenen Franzosen den Untergang der alten eidgenössischen Stadtrepublik Rapperswil ein. Die politische Wende brachte nach 1830 die Öffnung der Stadt zum Wasser und zur Landschaft.

Der Entwicklungsprozess vom Fischmarkt und dem mittelalterlichen Durchgangsverkehr hin zum heutigen Freiraum mit südländischem Flair und der gastronomischen Konzentration kennt eine wechselvolle Geschichte.

Nachhaltigkeit

Ein kostbares Gut

Unsere Erde wird auch „Blauer Planet“ genannt, da 70 % der Erdoberfläche von Wasser bedeckt sind. Wenn wir Durst haben, duschen oder unsere Pflanzen gießen wollen, drehen wir wie selbstverständlich den Wasserhahn auf. Leider ist der Zugang zu ausreichend sauberem Wasser überhaupt keine Selbstverständlichkeit.

Zürichsee

Die Stadt am Wasser

Der Zürichsee liegt zwischen Schmerikon am Ostenende und der Stadt Zürich im Norden in den Kantonen St. Gallen, Schwyz und Zürich. Mit einer Seefläche von gut 88 Quadratkilometern ist der Zürichsee der fünftgrösste See der Schweiz. Die Ausstellung informiert über Fakten und Zahlen zum Gewässer.

KÜNSTLER 2.9.–19.9.2021

Werner Casty

Malerei

Das künstlerische Werk von Werner Casty ist eine Reise zu abgelegenen Felslandschaften, Gletschern, Bergseen, ewigem Schnee, in einheimische Wälder, zuletzt ans Meer und wieder zurück. Die stetige Auseinandersetzung mit der Natur und die Frage, wo der Mensch in Bezug auf diese so unterschiedlichen und in ihrem Detailreichtum beeindruckenden Ansichten steht, verbindet jede einzelne Zeichnung mit der anderen. Aus der Ferne betrachtet ist man sich sicher, dass es sich um Fotografien in Schwarz-Weiss handelt. Aber wie bei den meisten seiner Werke zeichnet er mit Grafit, setzt akribisch einen Strich neben den anderen. Dennoch ist die Fotografie, die Casty Inspiration und Vorlage zugleich ist, Teil des künstlerischen Prozesses und steht sie am Anfang jeder Zeichnung.

www.werner-casty.ch

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Zeno Schneider

Skulpturen

Zeno Schneiders künstlerisches Schaffen entspringt der Freude am unbeschwerten, reflektierenden Gestalten und am konzentrierten Ausdruck mit verschiedenen Mitteln. Ausgehend vom Bereich der Graphik hat er sich in den vergangenen Jahren zunehmend auf plastische und installative Werke konzentriert, welche er mit dem tragenden Minimum zu gestalten versucht. Es ist diese Grenze, der er gerne folgt. Wenn dabei Humor und Leichtigkeit einfliessen oder aufscheinen, gibt er ihnen Raum. Es erfreut ihn, wenn sich in einer Arbeit ein springender Punkt erahnen lässt. Seine Werke möchten heiter stimmen, ohne sich dafür zum Narren zu machen. Sie brauchen nicht selten Impulse von aussen, stellen sich dem Spiel zur Verfügung und reagieren darauf teilweise mit Bewegung und Klang. Sie können dabei auch verändern und ermöglichen neue Ansichten, ohne sich zu verbrauchen. So kann jede Begegnung zu einer Erneuerung werden.

www.zenoschneider.ch

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Sonja Lippuner

Plastik, Drucktechnik

Sonja Lippuner ist eine «Fischefrau» im wahrsten Sinn des Wortes. Nicht nur ist sie im Zeichen der Fische geboren – sie ist auch leidenschaftliche Taucherin. «Tauchen macht mich frei», sagt sie. «Da fühl ich mich wie ein Fisch im Wasser.» Lippuner ist nämlich seit einem Skiunfall vor 39 Jahren Paraplegikerin.
Kunst und Kunstschaffen hat sie schon früh begeistert und interessiert. Das Fischethema begleitet sie dabei stets in ihren Arbeiten. Durch die Taucherei hat sie einen tiefen Bezug zu den Fischwesen entwickelt und beobachtet auch mit Sorge, wie achtlos doch mit Umwelt und Lebewesen umgegangen wird. Daher untersucht sie in ihren Werken oft Umweltfragen wie Überfischung, Plastikmüll, oder den Zustand von Wasser und Meeren.

www.kuenstlerarchiv.ch/sonjalippuner/

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KÜNSTLER 23.9.–10.10.2021

Stefan Rohner/Brigit Edelmann

Installation

Brigit Edelmann und Stefan Rohner arbeiten beide oft installativ mit diversen Medien wie Fotografie, Video, Skulptur, Sound, Text und Malerei. Ihre Themenvielfalt umfasst ein breites Spektrum. Literarische Recherche dient oft als Inspirationsquelle. Sie realisierten bereits einige Ausstellungen zusammen. Dabei entstanden einige künstlerische Werke im Team.

Beide zieht es immer wieder auf ihre eigene Weise ans Wasser: kopfüber, mit den Füssen oder im Vollbad.

In dieser für Rapperswil neu entstandenen Installation verfangen sich Videomonitore in einem Netz. Kleine Aktionen werden mit Wasser spielerisch umgesetzt.

www.stefanrohner.ch
www.brigitedelmann.ch

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René Habermacher

Objekt, Installation, Fotografie

Arbeitet seit 1994 an Projekten zu den Themen Licht, Zeit, Raum, Transparenz und Reflexion in verschiedenen Techniken und Materialien. So entstehen Arbeiten in der Digitalfotografie, Objekte und Istallationen mit Glas, Holz, Stahl und Plastik.

Das Auslösen konkreter Abläufe, der Einsatz des Quadrats oder die Anwendung der Fibonacci-Reihe, das Miteinbeziehen äusserer Einflüsse sowie die Vergänglichkeit angewandter Materialien sind zentrale Aspekte der Arbeiten.

www.kunst.habermacher.ch

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Felix Brunner

Malerei

Der Zweifel des modernen Denkens und die Krise der heutigen Welt prägen das Schaffen des Künstlers. Dabei sind Aspekte wie: Fragment, Zwischenraum, Strukturen, Rhizome, Chaos und Ordnung und dem Vergänglichen und Flüchtigen wichtige Elemente in der Verarbeitung von ökologischen und politischen Veränderungen. Formal greifen dabei Aspekte der Gegenständlichkeit und der Abstraktion ineinander. Dieses Neben-, Mit- und Übereinander von Abstraktem und Gegenständlichem verdeutlicht die gegenseitige Abhängigkeit, ja die notwendige Koexistenz dieser als unvereinbar geltenden Begriffe. Ritualisierte Rezeptionsmuster, visuelle Topoi und Dogmen wie auch irritiere Momente werden einander gleichwertig gegenübergestellt. Das Geheimnisvolle wird mit dem Offensichtlichen konfrontiert und das Umrisshafte mit dem Formlosen.

www.felix-brunner.ch

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KÜNSTLER 14.10.–31.10.2021

Urs Schmid

Holzobjekte, Skulpturen

Urs Schmid ist 56 jährig, lebt und arbeitet in Rapperswil. Ihn inspirieren persönliche Erlebnisse, Fragen des Lebens und formale Herausforderungen durch Materialien. Sein bevorzugtes Material ist Holz. Im Atelier schöpft er aus einem Sammelsurium von altem Holz, altem Werkzeug und Fundmaterial. Daraus entstehen Bilder, dreidimensionale Objekte und Installationen.
Wasser, See und Meer faszinieren ihn als Seebub seit der Kindheit. In der Werkgruppe «Seebubenträume» träumt ein Zürichseekind von Seefahrt und Reisen in die grosse weite Welt. Bei der übergrossen Fischerrute «XXXL» geht es um unseren Umgang mit Natur und natürlichen Ressourcen.

www.urs-schmid.ch

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Janeth Berrettini

Aquarellmalerei

Seit 25 Jahren erarbeitet Janeth Berrettini einen eigenständigen künstlerischen Standpunkt in Malerei, Performance, Installation und Video. Janeth Berrettini präsentierte ihre Arbeiten in Einzel- und Gruppenausstellungen in Venezuela, Mexico, USA, Australien, Deutschland und der Schweiz.
Drops sind Aquarelle, die im Freien entstehen und verschiedene Arten von Wasser untersuchen. Mit hochwertigen Farben und Papieren ausgerüstet, geht Janeth Berrettini auf Exkursion, um an verschiedenen Orten mit der Viskosität des Wassers zu experimentieren. Daraus entstehen Tropfenformen, die sich nach Herkunft des Wassers auf dem Papier anders verhalten.

www.janethberrettini.com

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Veronika Suter

Glas-Objekte

Zwei Jahrzehnte arbeitete Veronika Suter mit Ton, als sie vor 21 Jahren mehr oder weniger durch Zufall das Material Glas entdeckte. Um mehr über den Werkstoff zu erfahren, besuchte sie die Creative Glass-School in Zürich, wo international anerkannte Künstler und Lehrer, wie Jeffrey Sarmiento, Matthew Curtis, Kirstie Rea, Julie A. Denton und Ricardo Reh unterrichteten. Beeindruckt von der Materie begann sie sich ganz von Keramik zu lösen und experimentierte mit dem neuen Medium und dessen Möglichkeiten. Die Kunst mit Glas wurde zu einem festen Bestandteil ihres Lebens.

www.veronikasuter.ch

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